ReNaissance 2019-2020

FineArt, Acrylglas matt, Alu-Galeriebox schwarz, Schattenfuge, 40 x 90 cm

Mir begegnet 2019 ein Mädchen in einer Bar. Große und melancholische Augen. Sie ist eine moderne, lebensfrohe junge Frau. Ich erkenne in ihr ein Modell von Vermeer. Die Renaissance (franz. Wiedergeburt) spukt mir im Kopf herum. Im selben Jahr startete ich die Serie mit Ina und mit Emma. 2020 folgen Clara, Marie, Lea und andere .

In der Zeit der Renaissance begannen Frauen in Europa sich in politischen, beruflichen und gesellschaftlichen Dingen auf Augenhöhe mit Männern zu begeben: Als Regierende, als Wissenschaftlerinnen, als Künstlerinnen oder auch als Lebedamen. Es gibt ganz wundervolle und ausdrucksstarke Porträts bekannter Maler, wie z.B. Clouet, Holbein, Da Vinci, Consimo, Botticelli u.a..

Heute starten die jungen Frauen erneut eine Renaissance – ein Wiederaufpropfen auf alte Ansätze des Feminismus. Das war mein Gedanken-, Wort- und Bildspiel mit der Begrifflichkeit Renaissance. Unsere Töchter haben keinen direkten mündlichen Auftrag ihrer Mütter erhalten. Sie leben und erkämpfen ihre Rechte auf ihre ganz eigene, unverkrampfte und natürlich-weibliche Weise – fast wie von selbst. Sie wissen sehr wohl um die noch bestehende Ungleichbehandlung. Sie sind klar, frech, stolz und manchmal unverschämt. Diesen Blick wollte ich festhalten.

Mit dem Stempel, dem Stil, dem Lichteinfall und der Symbolik der Renaissance aus der Malerei fotografiere ich die jungen, modernen Frauen des 21. Jahrhunderts. Ihre rebellischen, provokanten, frechen und selbstbewussten Blicke stehen für eine neue Generation junger Frauen. Neues wächst aus ihnen für die nächste Generation.

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